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Missiobesuch aus dem Senegal

Alljährlich begeht die Katholische Kirche im Oktober den Monat der Weltmission  Das katholische Hilfswerk Missio stellt dabei abwechselnd und beispielhaft ein Land aus Afrika, Asien oder Lateinamerika vor. Unter dem Motto „Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“ steht in diesem Jahr der Senegal im Mittelpunkt. Persönlichkeiten des betreffenden Landes berichten dabei in Vorträgen und Gottesdiensten über ihr Heimatland. Gast in der Diözese Eichstätt ist die Studentin Marie-Noelle Mendy, die kürzlich den Masterabschluss in den Fächern Finanz- und Rechnungswesen gemacht hat. Der „Eine-Welt-Verein Herrieden“ hat in Verbindung mit der Pfarrei St. Vitus und St. Deocar zu einem Missio-Kaffee ins Pfarrheim eingeladen.  Deocar Bösendörfer begrüßte den Gast mit afrikanischen Rhythmen auf dem Ballophon und der Djembe. Die Besucher erfuhren von der Referentin, die zur Bewegung einer charismatischen Erneuerung gehört, dass nur 5 % der Bevölkerung Senegals Christen sind. Die katholische Kirche genießt in der Gesellschaft Senegals Anerkennung durch ihr Rolle im Bildungs- und Gesundheitsbereich. Die kirchlichen Angebote sind offen für alle und wesentlicher Bestandteil des friedlichen Zusammenlebens zwischen Christen und Muslimen in diesem westafrikanischen Land. Die Diözese Eichstätt unterhält seit 1989 über die katholische Landvolkbewegung partnerschaftliche Beziehungen zur dortigen Landvolkbewegung und zur Priestervereinigung in der Diözese Tambacounda. Mari-Noelle Mendy, die in Begleitung mit Dr. Gerhard Rott vom Referat „Weltkirche“ der Diözese Eichstätt nach Herrieden gekommen war, führte aus: „Wir leben im Senegal, dem Land des Teranga, der Gastfreundschaft. Wir trennen nicht zwischen Christen und Muslimen. Wir teilen alles. Wir sind alle Akteure des Dialogs, Handwerker des Friedens“. Dr. Gerhard Rott verwies darauf, dass Missio pastorale Aufgaben, wie Schulen, Bildungseinrichtungen und die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten unterstütze, während Misereor entwicklungspolitisch tätig ist. Er komme im Missio-Monat, der weltweit in über 100 Ländern begangen wird, gerne mit Gästen nach Herrieden, weil es hier Menschen gibt, die sich über den Kirchturm hinaus für andere Menschen einsetzen, so der Leiter des diözesanen Referats „Weltkirche“. Im Anschluss an den Vortrag stellten die interessierten Besucher zahlreiche Fragen an  Marie-Noelle Mendy  zu ihrem Heimatland Senegal.

Rudolf Eder

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