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Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie

Die Mitglieder der Kolpingsfamilie Herrieden trafen sich zur Jahreshauptversammlung, um Rückschau auf die Vereinsjahre 2019 und 2020 zu halten. Dabei wurden in der vom Vorsitzenden Ulrich Eff moderierten Versammlung der Blick auf zwei unterschiedliche Vereinsjahre geworfen. Konnte 2019 noch das gesamte vielfältige Bildungs- und Freizeitangebot der Kolpingsfamilie abgewickelt werden, so musste man im Jahr 2020 teilweise enorme Abstriche im Veranstaltungsprogramm hinnehmen.  Gut angenommen wurde beispielsweise der Kolpinggedenktag 2019. Die Mitglieder trafen sich zum üblichen Gedenkgottesdienst am Sonntag, mit anschließendem Mittagessen im Pfarrheim. 2020 musste die Gedenkveranstaltung an den Gesellenvater in abgeänderte Form in der Stiftsbasilika durchgeführt werden. Das Angebot der Kolpingsfamilie gliedert sich in verschiedene Themenbereiche mit Bildungs- und Freizeitangeboten und verschiedenen religiösen Zusammenkünften entsprechend dem Kirchenjahr. So freuten sich die Damen der „Herrieder-Kolping-Frauenpower“, die vor der Pandemie beispielsweise monatliche Besuche im Alten- und Pflegheim St. Marien durchführten, dass diese Besuche in den letzten Wochen zumindest im Freigelände des Heimes möglich waren. Wir sind ein Familienverband und lassen unsere Senioren nicht im Stich, so lautete das Bekenntnis dieser Frauengruppe. Wichtig ist den Verantwortlichen, nicht die Verantwortung für eine gerechte Welt aus dem Blickwinkel zu verlieren. So engagiert sich der Verein auch in der „Eine-Welt-Arbeit“ und ist Mitglied der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Herrieden. Das Mitwirken in der Herrieder Flüchtlingshilfe und die Betreuung von Familien mit Asylstatus entspricht ebenso diesem sozialen Vereinscharakter.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen des Vereinsvorstandes gab es einige Änderungen. Die bisherige Kassenwartin Erika Amesöder stand nach zehnjähriger Tätigkeit nicht mehr zur Verfügung. Ihr wurde mit herzlichen Worten gedankt, ebenso der Kassenprüferin Renate Eckenweber, die diese Funktion seit 2000 inne hatte und dem bisherigen Beisitzer Alfons Wahler. Schriftführer Peter Leis gehört dem Vorstand weiterhin als Beisitzer an. Neue Schriftführerin ist Marianne Kleineidam und Dominik Ertel übernimmt künftig die Kassengeschäfte. Neu geschaffen wurde die Position der Jugendvertreter. Diese Aufgabe haben Maria Rauch und Lars Lohbauer übernommen. Wiedergewählt wurden die Vorsitzenden Ulrich Eff und Dorothea Ertel, sowie die bisherigen Beisitzer Monika Eff und Benno Goth, sowie Peter Leis in seiner neuen Aufgabenstellung als Beistzer.

 

Sinkende Einnahmen bei Altpapier- und Gebrauchtkleidersammlung

Seit 46 Jahren führt die Kolpingfamilie Herrieden im gesamten Stadtbereich die Altpapier- und Gebrauchtkleidersammlung durch, um mit deren Erlös caritative und soziale Zwecke in der Altmühlstadt und bei Partnern weltweit zu unterstützen. Mit einem Erlös von 488.000 € konnte bisher geholfen werden. Wie Sammlungsleiter Josef Wahler, der die Aktion von Anfang an verantwortlich betreut, in der letzten Jahreshauptversammlung berichtete, müssen erhebliche Einnahmeeinbußen hingenommen werden. Dies ist auf Beschränkungen wegen Corona zurück-führen. So konnte die zu Beginn des Jahres übliche Straßensammlung nicht durchgeführt werden und auch die einmal im Monat geöffnete Sammelstelle am Winner Weg musste Einschränkungen hinnehmen. Außerdem hat die Entwicklung auf dem Altpapiermarkt den Verein mit seiner sozialen Ausrichtung schwer getroffen. Die Annahme von Altpapier musste ersatzlos eingestellt werden, da sich kein Abnehmer für das Altpapier mehr finden ließ. Hätte Kolping weiterhin Altpapier gesammelt, hätte für die Abnahme des Sammelgutes aus der Vereinskasse zugezahlt werden müssen. Die Ergebnisse des Jahres 2019 hielten sich noch im Rahmen. 127 Tonnen Altpapier und 41 Tonnen Gebrauchtkleider erbrachten noch einen Erlös von 11.000 €, die in vollem Umfang an caritative und soziale Einrichtungen weitergegeben werden konnten. Seit 2020 werden weiterhin am ersten Samstag im Monat Gebrauchtkleider angenommen, deren Verwertung einen Betrag von 3.308 € erbrachte. Es ist bedauerlich, dass viele Hilfeempfänger nunmehr nicht mehr mit Hilfe aus Herrieden rechnen können. Die Vereinsvorstandschaft dankte bei der Jahreshauptversammlung den zahlreichen Helfern und Firmen für die Unterstützung. Besonders hervorgehoben wurde Franz Bösendörfer, der seit 46 Jahren zum zuverlässigen Helferstamm zählte. Er war bei den jährlichen Straßensammlungen dabei, ebenso wie den monatlichen Annahmen am Winner Weg und stand auch zur Verfügung wenn während des Jahres das Gebrauchtkleiderlager geleert werden musste, um Platz für neue Kleiderspenden zu schaffen. Nun hat der Dreiundachtzigjährige seinen ehrenamtlichen Dienst aus Altersgründen beendet und wurde durch den Vorsitzenden Ulrich Eff und die stv. Vorsitzende Dorothea Ertel mit einem Geschenk verabschiedet.

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