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Marina Nüßlein neue Vorsitzende der Kapellengemeinschaft Hohenberg e.V.

Die „Kapellengemeinschaft Hohenberg e.V.“ hat ihre Mitglieder unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in den großen Saal des katholischen Pfarrheims geladen. Diese Zusammenkunft war erforderlich, um die Nachfolge des Anfang Mai diesen Jahres verstorbenen ersten Vorsitzenden der Gemeinschaft, Josef Goth, zu regeln. Der bei der ordentlichen Mitgliederversammlung im Frühjahr dieses Jahres erstmals zum stellvertretenden Vorsitzen gewählte Josef Herrmann jun. leitete die Versammlung. Dabei gedachte er mit ehrenden und dankbaren Worten des verstorbenen Gründungsvorstandes, dem der Bau der Kreuzkapelle vor zehn Jahren ein Herzensanliegen war. Mit großem persönlichen Einsatz habe er die Idee des Kapellenbaues umgesetzt und damit dazu beigetragen, dass die im Norden der Stadt gelegene Ortschaft eine Kapelle als geistiges Zentrum ihr Eigen nennen kann. Den Neuwahlen stand der Herrieder Geschichtsbeauftragte Karl Buckel als Wahlausschussvorsitzender vor. Dass das Gemeinschaftsleben in Hohenberg intakt ist, zeigte die große Zahl der anwesenden Wahlberechtigten. Von 72 Vereinsmitgliedern haben 36 Personen und damit 50 % der Mitglieder von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, eine Teilnehmerquote von der andere Vereine oft träumen können. Sie wählten mit 35 Stimmen Marina Nüßlein aus Hohenberg, die Tochter des Gründungsvorstandes, zur neuen Vorsitzenden. Sie bedankte sich für das große Vertrauen, das ihr entgegengebracht wurde und wird den Verein im Sinne ihres Vaters, zusammen mit dem noch jung im Amt befindlichen stellvertretenden Vorsitzenden Josef Herrmann jun. weiterführen. Die Kreuzkapelle in Hohenberg, die in ihren Umrissen einem Fisch, dem ersten Erkennungszeichen der Christen, nachempfunden wurde, wird weiterhin für Wanderer und Touristen ein Ort der Ruhe und inneren Einkehr sein. Auch die kirchlichen Angebote, wie Andachten, der Totenrosenkranz für verstorbene Ortsbewohner oder der gemeinsame Wechsel am Silvesterabend ins neue Jahr werden beibehalten, soweit dies gegenwärtig durch Corona zulässig ist. Im weiteren Verlauf der Versammlung beschlossen die Mitglieder redaktionelle und sprachliche Änderungen der aus dem Jahr 2009 stammenden Vereinssatzung. Neu geregelt wurde die Zusammensetzung des Vereinsvorstandes. Ihm gehören wie bisher die beiden Vorsitzenden, der Schriftführerin und die Kassenwartin an. Künftig unterstützen vier Beisitzer den Vereinsvorstand. Zusätzlich gehören nach den neuen Satzungsbestimmungen von Amts wegen auch die in Hohenberg wohnhaften Stadträte bzw. Ortssprecher zum Vereinsvorstand. Aus diesem Grund kann sich der bei den letzten Kommunalwahlen in den Herrieder Stadtrat gewählte Maximilian Hertlein in die Vereinsarbeit einbringen. Stellvertretender Vorsitzender Josef Herrmann jun. teilte mit, dass wegen der Coronabestimmungen der diesjährige Hohenberger Weihnachtsmarkt abgesagt wurde. In diesem Zusammenhang wurde der Vorschlag von Johanna Serban diskutiert, die eine Teilnahme am diesjährigen Herrieder Adventskalender anregte. Vor einer abschließenden Mitgliederbefragung will der neue Beisitzer Maximilian Hertlein in Rücksprache mit der Stadtverwaltung weitere Informationen zu diesem Thema einholen. Geklärt werden sollen in Kürze versicherungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Ortskapelle.

Rudolf Eder

 

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