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Ehrenamtlicher Einsatz zur Friedhofspflege

Herrieden (re)  - Das Bestattungswesen im Stadtgebiet Herrieden wird durch die katholischen Kirchenstiftungen Elbersroth, Neunstetten, Rauenzell und Herrieden durchgeführt, die seit alters her die örtlichen Friedhöfe betreiben. Dabei werden auf diesen kirchlichen Friedhöfen katholische und evangelische Christen, Angehörige anderer Religionsgemeinschaften und Bekenntnislose beerdigt. Der Unterhalt dieser Friedhöfe stellt die Kirchenstiftungen - trotz großzügiger finanzieller Unterstützung durch die Kommune - vor besondere Aufgaben, die teilweise nur durch die ehrenamtliche Mitarbeit der Pfarrangehörigen bewältigt werden können. Die Aufgabe der Friedhofsverwaltung liegt dabei in der Verantwortung der jeweiligen Kirchenstiftung. Diese hat auch dafür zu sorgen, dass sich die Begräbnisstätten in einem würdigen Pflegezustand befinden. Dies wird in allen Pfarreien, so auch in Herrieden, durch freiwillige Arbeitseinsätze übernommen. So fanden an den letzten beiden Samstagen im Juli unter Leitung von Kirchenverwaltungsmitglied Alfons Kocher auf dem Herrieder Friedhof zwei Arbeitseinsätze statt, an denen sich insgesamt 24 Pfarrangehörige beteiligt haben. Es galt in erster Linie den Heckenschnitt durchzuführen und das Unkraut zu jäten.

Die Kirchenstiftung St. Vitus und St. Deocar Herrieden ist Träger des Friedhofs St. Martin, der vor 20 Jahren durch einen neuen Friedhofsteil mit parkähnlichem Charakter erweitert wurde: Gerade in diesem neuen Friedhofsteil fallen umfangreiche Arbeiten durch Mäharbeiten und Heckenschnitt an.

600-700 m Buchenhecke müssen hier gepflegt werden. Im alten Friedhofsteil um die Friedhofskirche St. Martin, dessen Wege und Freiflächen mit Split versehen sind, steht die Unkrautbeseitigung im Vordergrund. Diese wurde von den freiwilligen Helfern händisch und ohne Einsatz von Pestiziden vorgenommen. Die gültige Friedhofsordnung enthält Bestimmungen zu Bepflanzung und Pflege der Grabstellen. Danach sind die Besitzer von Grabstellen verpflichtet, das Umfeld der Grabstätten von Unkrautbewuchs freizuhalten. Die verantwortliche Kirchenverwaltung bedauert, dass immer mehr Grabstelleninhaber dieser Verpflichtung keine Aufmerksamkeit mehr schenken und erinnert auf diesem Wege an diese Aufgabe. So mussten bei den beiden Arbeitseinsätzen mehrere Freiwillige im alten Friedhofsteil auch das Umfeld von Gräbern mühsam von Unkraut befreien. Deshalb bittet die Kirchenverwaltung darum, dass die einzelnen Grabstellenbesitzer zu einem würdigen Ansehen des Herrieder Friedhofs beitragen. Gilt es doch auch die langjährige und ehrenvolle Arbeit des im vergangenen Jahr verstorbenen Friedhofsbetreuers Peter Wenk und dessen Engagement für ein würdiges Erscheinungsbild des gesamten Friedhofs fortzusetzen.

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