Darstellung des Herrn
Vierzig Tage nach Weihnachten trägt Maria ihr Kind in den Tempel. Was klein und unscheinbar beginnt, wird dort als großes Licht erkannt. Simeon nimmt Jesus in die Arme und spricht von ihm als dem „Licht zur Erleuchtung der Völker“.
Jesus wird nicht von den „Profis“ erkannt. Im Evangelium sind es ganz gewöhnliche Menschen, die mit Gott gerechnet haben. Das verbindet Simeon und Hanna mit den Hirten an der Krippe. Auch sie haben sich auf die Botschaft eingelassen.
Lichtmess erinnert uns: Gott kommt nicht laut, sondern leise. Er lässt sich finden im Alltäglichen – in einem Kind, in einem unscheinbaren Moment, in einer Kerze, die ein dunkles Zimmer erhellt. Wie Simeon dürfen auch wir warten, hoffen und Ausschau halten nach diesem Licht.
Wo brauche ich heute Licht?
Für wen kann ich ein kleines Licht sein?
Mit jeder gesegneten Kerze sagt Gott neu: Deine Wege sollen hell werden. Geh mit meinem Licht in dieses Jahr.
