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Mittwoch 25.03.20: Hochfest Verkündigung des Herrn

 

Heute hätte in der Dekanatskonferenz in Herrieden ein Vortrag über „Die Freude Christ zu sein“ stattgefunden, in dem Pia Sommer die neue Hauptabteilung des Bischöflichen Ordinariats Eichstätt „Jugend, Berufung, Evangelisierung“ vorgestellt hätte.

Von der Freude scheint nun angesichts der ernsten Situation, der Unsicherheit und Angst und den Sorgen um Leben und die Zukunft nicht mehr viel übrig zu bleiben. Doch dieser erste Blick trügt. Auch im tiefsten Leid, in der größten Not bleiben dem Christen Zuversicht, Hoffnung und Freude, die ihm niemand nehmen kann. Warum?

Diese Frage führt uns direkt in das heutige Hochfest Verkündigung des Herrn ein. Heute feiern wir den Beginn unserer Erlösung: Gott selbst steigt aus der absoluten Glückseligkeit auf die Erde hinab, nimmt aus der Jungfrau Maria Fleisch an und wird ein sterblicher Mensch in Raum und Zeit: Jesus Christus. Was bewegt Gott dazu, so verrückt zu sein und sich leidensfähig und begrenzt zu machen? Die Liebe zu uns. Unser Gott will kein ferner Gott sein, sondern er will bei uns sein, immer, in jeder Situation, bis in das tiefste Leid, ja bis in den Tod hinein. Gott ist da. Und diese Anwesenheit Gottes, sein persönliches Interesse an mir, ist der Grund einer tiefen, stillen Freude und Hoffnung.

Ein junges Mädchen, Maria, wird dabei nach ihrer Bereitschaft gefragt, an diesem Geschehen mitzuwirken. Sie stellt sich Gott zur Verfügung und wird so zu einem Werkzeug der Erlösung für alle Menschen.

Die schöne Tradition des dreimaligen Läutens der Kirchenglocken in der Früh, mittags und abends erinnert uns an dieses für uns Christen absolut zentrale Geschehen. Vielleicht wäre es für heute eine Idee, diesem Läuten der Glocken einmal ganz bewusst zu lauschen, Gott dabei Dank zu sagen oder auch den sogenannten „Engel der Herrn“ zu beten (Gotteslob Nr. 3 Ziffer 6)?

Vielleicht kann ich aber auch wie Maria bewusst versuchen, mich heute ganz für die Pläne Gottes zur Verfügung stellen und meinen Mitmenschen durch kleine Aufmerksamkeiten, eine Aufmunterung, ein Lächeln, Freude in ihr Leben bringen – eine Freude, die in Gott ihren letzten Grund hat.

Pia Sommer, Ordinariatsrätin 

 

 

Passend zum heutigen Hochfest: Lied „Ein Bote kommt, der Heil verheißt“ (GL 528)

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