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St. Veitsreliquiar in Herrieden zurück

Herrieden (re) – Das geschichtsträchtige Herrieder St. Veitsreliquiar aus dem Jahre 1358, ein Geschenk Kaiser Karl IV. an das Stift in Herrieden ist wieder in der Altmühlstadt. Die Reliquienmonstranz war von Anfang September 2019 bis Anfang Februar 2020 als Leihgabe in Magdeburg in der Ausstellung „Faszination Stadt – die Urbanisierung Europas im Mittelalter nach dem Magdeburger Stadtrecht“ zu sehen. Schirmherr der Ausstellung war kein Geringerer als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. In seinem Grußwort zitierte er „Stadtluft macht frei“, denn wer in die Stadt zieht, gewinnt Freiheit. Er führte weiter aus, dass das Magdeburger Stadtrecht erste Rechtsgarantien schuf, die heute in den Grundrechten der persönlichen Freiheit und der körperlichen Unversehrtheit ihren Niederschlag gefunden haben. In dem rund 600 Seiten starken Ausstellungskatalog wird das Herrieder Reliquiar, das aus den kaiserlichen Werkstätten in Prag stammt, als hochrangiges Zeugnis böhmischer Goldschmiedekunst bezeichnet. Deshalb war das Herrieder Exponat auch dem Thema „Handwerk“ in der Ausstellung zugeordnet. Es ist ein heraus-ragendes Zeugnis als politisches und frömmigkeitsgeschichtliches Zeitdokument, so die Be- schreibung im Ausstellungskatalog. Durch eine auf Kunsttransporte spezialisierte Spedition aus dem Raum Köln wurde das Kunstwerk wieder nach Herrieden gebracht und konnte durch Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl in Empfang genommen werden.

Foto Rudolf Eder. Sicher in einer speziellen Transportkiste verwahrt überbringen Mitarbeiter der Spedition das Kunstwerk.

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