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Zwölftes inklusives Kolping-Hallenturnier in Herrieden

Herrieden (re) – Zum 12. Male trafen sich Kolpingfamilien aus dem Bezirk Weißenburg zu ihrem Fußball-Hallenturnier in Herrieden, bei dem die Freude an der sportlichen Betätigung im Vordergrund steht. Seit neun Jahren wird die Veranstaltung als inklusives Turnier durchgeführt, an dem Mannschaften aus verschiedenen Behinderteneinrichtungen aus der Region teilnehmen. Dies war für die N-Ergie, dem regionalen  Versorgungsunternehmen, Anlass um die Veranstaltung heuer mit einer Spende von 500 Euro zu unterstützen. In der Begründung schreibt das Unternehmen, dass der Kolpingbezirk Weißenburg für ein familienhaftes und lebensbegleitendes Bildungs- und Aktionsangebot stehe. Durch die Teilnahme von Mannschaften aus dem Behindertensport trete der Verband dafür ein, dass auf und neben dem Spielfeld der gegenseitige Respekt und die Wertschätzung der sportlichen Leistung im Vordergrund des Turniers stehen und Inklusion wirklich gelebt werde. Seit 2008 verzichtet die N-Ergie AG auf Weihnachtsgeschenke für Kunden und Partner und unterstützt mit einem Gegenwert von jährlich 40.000 €uro ehrenamtliche Projekte, vor allem für junge Menschen und hat sich in diesem Jahr für eine Förderung des inklusiven Hallenturniers des Kolpingbezirks Weißenburg entschieden. Deshalb überreichte Annemarie Endner, die stellvertretende Pressesprecherin des Unternehmens, den Spendenscheck an Hans Hasmüller aus Wemding, dem Bezirksvorsitzenden der Kolpingsfamilien im Bezirk Weißenburg. Bei der zu Turnierbeginn erfolgten Scheckübergabe brachten Stadtpfarrer Peter Hauf, Bürgermeister Alfons Brandl, stellvertretender Landrat Stefan Horndasch, sowie die Herrieder Kolpingvorstände Uli Eff und Dorothea Ertel durch ihre Anwesenheit die Wertschätzung des inklusiven Hallenturniers zum Ausdruck. Mit dabei der Herrieder Stadtsoldat Willi Rothenberger, der als Geschenk der Stadt Herrieden für die Teilnehmer die „Herrieder Stadtsoldaten“ als nicht im Handel erhältliche Playmobil-Herausgabe überreichte. Rund sieben Stunden rollte dann in der Halle das runde Leder in einer fairen und freundschaftlichen Atmosphäre. 116 teils sehenswerte Treffer konnten von den Akteuren und Zuschauern bejubelt werden. Dabei stellten die Verantwortlichen auch eine erfreuliche Steigerung der spielerischen Fertigkeiten der Mannschaften fest. Nach 36 Spielen konnte die Kolpingsfamilie Pleinfeld mit sieben gewonnenen Spielen und einem Remis ihren Vorjahreserfolg wiederholen. Eine starke Leistung zeigten die „noris inklusion Nürnberg“ und das Team der Bruckberger Heime, die sich als Zweite bzw. Dritte in dem neun Mannschaften starken Teilnehmerfeld platzieren konnten. Die weiteren Plätze belegten die Kolpingsfamilien Weißenburg und Monheim vor Wolframs-Eschenbach und Herrieden. Die Mannschaften der Diakonie Neuendettelsau und die Lebenshilfe Ansbach rundeten das Tabellenbild ab. Die Kolpingsfamilie Herrieden zeigte sich erneut als guter Gastgeber. Deshalb dankten Turnierleiter Robert Nachtrab und Bezirkspräses Konrad Bayerle aus Weißenburg beim abschließenden Abendessen, den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern der Kolpingsfamilie Herrieden, die bei der Bewirtung auch fair gehandelten Kaffee aus dem Herrieder Eine-Welt-Laden anboten, der Herrieder Ortsgruppe des Roten Kreuzes, die keine Verletzungen zu versorgen hatten und den Schiedsrichtern Josef Werner (Wolframs-Eschenbach) sowie Ludwig Bengel und Peter Holzschuh (Herrieden).

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